Schulausbildung - Die Basis für den beruflichen Erfolg
Vorstellungen über den Traumberuf haben viele – doch um seinen Traum auch verwirklichen zu können, bedarf es einer fundierten Schulausbildung als Basis für den beruflichen Werdegang. Die Weichen für die Schulbildung und somit auch für den beruflichen Werdegang werden früh gestellt, im Elternhaus. So wird immer größeren Wert auf die Frühförderung der Kinder gelegt, welche bereits im Vorschulalter beginnt. Ziel wohl aller Eltern ist es, sein Kind nach der Grundschule auf eine höhere weiterführende Schule zu schicken, idealerweise ins Gymnasium. Denn umso höher die Schulausbildung, desto größer sind die späteren Möglichkeiten, den Beruf seiner Wahl zu ergreifen.

Doch nicht jedes Kind ist für die Schullaufbahn an einem Gymnasium geeignet. Teils mangelt es an Intellekt, oder auch am Interesse am Lernen. Auch ist es zu beobachten, dass Kinder aus sozial ärmeren Schichten im Elternhaus nicht so intensiv gefördert werden wie Kinder aus besseren Schichten. Doch auch die Pubertät kann Eltern und Kinder einen Strich durch die Rechnung machen. Hier sacken die schulischen Leistungen oftmals ab, und fängt sich der Jugendliche nicht rechtzeitig, so sind nicht nur die schulischen Erfolge / der angestrebte Abschluss in Gefahr, sondern auch die nachfolgenden Möglichkeiten Bezug nehmend auf Karriere und Beruf sind eingeschränkt. Den meisten Eltern ist dies bewusst und sie versuchen, ihren Kindern die Notwendigkeit der Schule zu erklären und ihnen nahezubringen, dass sie mehr für einen guten Schulabschluss tun sollten. Nicht selten endet dies in einem Disput. Doch wer als Jugendlicher keine vorzeigbaren Schulerfolge vorweisen kann, dem sind nicht gleich alle Karrierechancen verschlossen. Es gibt immer die Möglichkeit, seinen Schulabschluss nachzuholen, auch Jahre später – beispielsweise in Form einer Abend- oder Fernschule.

Auch wer sich erst für einen Beruf mit betrieblicher Ausbildung entscheidet hat die Möglichkeit, später zu studieren. Gerade Fachhochschulen erkennen eine betriebliche Ausbildung plus Berufserfahrung an und setzen nicht mehr ein Abitur bzw. eine Fachhochschulreife zwingend voraus. Auch gibt es die Möglichkeit, im Anschluss eines Schulabschlusses eine weiterbildende Schule zu besuchen, um den gewünschten Schulabschluss zu machen und um seinen Traumberuf erlernen zu können. Fachoberschulen und Fachgymnasien sind hierbei eine beliebte Wahl. So gibt es technische Gymnasien, Wirtschaftsgymnasium oder sozialpädagogisches Gymnasium – je nach persönlicher Orientierung kann man hier nach zwei Jahren die Fachhochschulreife mit Abschluss der 12. Klasse erreichen, oder die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) mit erfolgreichem Abschluss der 13. Klasse. Und hat ggf. bereits einen Wissensvorsprung gegenüber den Abiturienten eines allgemeinen Gymnasiums.

Diese höheren Schulen mit einer bestimmten Fachrichtung sind eine ideale Möglichkeit für diejenigen, die bereits wissen, in welche Richtung der spätere Beruf gehen soll, sich jedoch noch nicht auf einen bestimmten festgelegt haben. Oftmals werden in diesem Rahmen auch betriebliche Praktika angeboten und der einschlägige Lernstoff kann ebenfalls bei der Entscheidung für einen bestimmten Beruf helfen – er zeigt auf, wo die Interessen liegen und ob einem ein bestimmtes Thema liegt. Hat man ersteinmal die Hochschulreife in der Tasche, so eröffnen sich einem (fast) alle beruflichen Möglichkeiten. Natürlich kann man sich auch zu diesem Zeitpunkt noch entscheiden, nicht den Weg eines Studiums sondern den einer betrieblichen Berufsausbildung.