Erfolg im Beruf – Engagement, Ellenbogen und Weiterbildung
Es muss jeder Arbeitnehmer für sich selbst entscheiden – ob er in seinem Beruf Karriere machen möchte oder nicht. Wenn ja, dann kommt es nicht nur auf den eigenen Charakter, sondern auf das kollegiale Umfeld und das Unternehmen selbst an, wie viel Ellenbogen man einsetzen muss um Karriere zu machen und in seinem Beruf voran zu kommen. Manchmal aber reicht es auch aus, einfach seinen Weg zu gehen, gut in seinem Beruf zu sein und weniger daran zu denken Karriere zu machen, sondern mehr daran, seinen Job gut zu machen. Natürlich ist es nur menschlich, nicht nur seinen Job gut machen zu wollen, sondern hierfür auch eine entsprechende Anerkennung dafür zu bekommen. Um sein Ziel zu erreichen, muss man nicht nur Engagement und Einsatzbereitschaft während der Arbeit zeigen, auch weitere Maßnahmen machen Sinn – wie beispielsweise eine Weiterbildung, um seine Kenntnisse zu erweitern, bestehende Qualifikationen zu vertiefen oder neue Horizonte zu erschließen.


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Der zweite Bildungsweg ist eine gute Möglichkeit, um seinem Beruf und seiner Karriere einen neuen Kick zu geben, oder auch, um beruflich gesehen eine völlig neue Richtung einzuschlagen. Hier gibt es zahlreiche Angebote, um seine Qualifikation zu vertiefen und zu erweitern, oder aber auch um sich für einen komplett neuen Werdegang zu qualifizieren. Insbesondere nebenberuflich gibt es private Institute wie auch staatlich geförderte, die Seminare an Wochenenden und Abenden anbieten. Egal welche Richtung man einschlagen möchte, wichtig ist es ein Ziel vor Augen zu haben und dieses mit viel Disziplin zu verfolgen. Denn im Gegensatz zur Schulzeit kann man sich nicht ausschließlich auf das Lernen konzentrieren, sondern die Weiterbildung stellt eine Zusatzbelastung dar, und das oftmals über eine längere Zeit und mehrere Jahre hinweg.

Nicht nur fachliche Qualifikationen und Wissen kann man während der Schulzeit und auch in Form einer beruflichen Weiterbildung aneignen. Auch soziale Kompetenzen sind für Erfolg im Beruf wichtig. Dazu gehören die Fähigkeit zur Teamarbeit, Selbstmanagement oder die Mitarbeiterführung. Teilweise werden diese Kenntnisse bereits in der Schulzeit mitgegeben, oder sie sind einem Menschen bereits in die Wiege gelegt. Es gibt Menschen, die sind geborene Führungskräfte und sie wissen intuitiv, wie mit (untergebenen) Mitarbeitern umgegangen werden sollte. Doch sich hier weiterzubilden kann nicht schaden.

Auf dem Weg die Karriereleiter nach oben sollte man sich selbst überprüfen – denkt man nur an die Karriere und seinen Beruf, kommt das Leben und Privatleben zu kurz, geht es mir gesundheitlich gut, hat das Einsetzen der Ellenbogen einen nachhaltigen Einfluss auf meinen Charakter genommen? Wohl nicht zu Unrecht wird Karrieristen oftmals eine gewisse Arroganz nachgesagt. Sicher, im Job selbst ist diese in einem gewissen Maße durchaus angebracht. Wobei sich jeder selbst entscheiden muss, inwiefern er das möchte. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Arroganz, Ellenbogen und Ehrgeiz im Privatleben ausgeblendet werden – damit man überhaupt eines hat. Denn eines sollte sich jeder, der Karriere machen möchte, fragen: Lohnt es sich, einen großen Teil seines Lebens dadurch zu verschwenden um Karriere zu machen und das Privatleben für diese Zeit hinten an zu stellen. Oder möchte man gerade in jungen Jahren sein Leben genießen, und vielleicht auch mit etwas weniger Ehrgeiz, dafür mehr Spaß an den Beruf herangehen.